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Der tiefste Winter als Teambuilder
31.01.2018

Wir leben von Schnee. Wir beten vor jedem Saisonbeginn für weißes Gold und wünschen uns zu Weihnachten nichts mehr als freshen Powder, damit wir euch möglichst schnell einen feinen Snowpark shapen können. Dieser Winter hat es besonders gut mit uns gemeint – und mit den enormen Schneemassen kamen auf unsere Shapecrew Aufgaben zu, die über Boxen, Rails und Kicker hinaus gingen.

„Unsere etwas ältere Nachbarin Maria hat mir nach einer Woche erzählt, dass sie zuletzt vor 38 Jahren so einen strengen Winter erlebt hatte,“ meint Flo Schreckeneder. „Nach zwei Wochen hat sie gemeint, dass sie so etwas noch nie erlebt hat.“ Der Jänner brachte den gesamten italienischen Alpen massenhaft Neuschnee und in der ganzen Südtiroler Region herrschte Lawinengefahr in den Stufen drei bis fünf. In Schöneben war es nicht anders: Unsere Crew konnte diesen Monat gleich zweimal das Dorf wegen der enormen Schneemengen nicht verlassen.

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Helikoptereinsatz abgesagt – Ein Dorf muss ausgeschaufelt werden

Insgesamt war die Crew rund um Regionalleiter Flo Schreckender im Jänner zwei Mal eingeschneit, beim ersten Mal konnten sie das Dorf für einen Tag nicht verlassen, danach waren sie sogar für drei ganze Tage vom Schnee eingekesselt. „Der Bürgermeister hat uns angeboten, dass wir wegen der Lawinengefahr mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Das haben wir aber abgelehnt, wir haben lieber dabei geholfen, das Dorf auszuschaufeln.“ Die Dorfbewohner hatten die Hilfe bitter nötig und haben sich für die Arbeit unserer Jungs auch erkenntlich gezeigt. „Alle haben sich ständig bedankt und haben uns Schnaps und Tiramisu gebracht. Die waren extrem happy, dass sie uns hatten!“

Schaufeln – Shredden – Teambuilding

Wenn man drei Tage praktisch eingesperrt ist, geht das an die Substanz. Trotzdem hat unsere Shapecrew etwas Positives aus dem Ganzen mitnehmen können. „Die Tage waren extrem starkes Teambuilding. Wenn man zusammen ein Dorf freischaufelt, schweißt das schon zusammen,“ erzählt Flo. Die Crew ist durch diesen extremen Winter näher zusammengerückt, das merkt man auch bei der Arbeit im Snowpark. „Wir sind jetzt viel hilfsbereiter, im Park arbeiten wir jetzt viel mehr als Team.“

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Ganz ohne Shredden wollte unsere Crew die dreitägige Zwangspause aber auch nicht verbringen. Also hat man sich ganz einfach einen eigenen Playground direkt zur Unterkunft gebaut. Aus dem Schnee, den man vorher von den Hausdächern gefräst hatte, shapten sich die Jungs eine Quarter Pipe direkt in den Vorgarten und beendeten die aufgezwungene Schneepause mit einer feinen Session.

Mittlerweile kommt die Crew wieder in den Snowpark Schöneben und hat euren Playground komplett ausgegraben. Es steht also nichts mehr zwischen euch und chilligen Runs im Park. Bevor ihr eure Session in Schöneben startet, solltet ihr auf jeden Fall die Website, die Facebook Page und unseren Instagram Account checken. Dort findet ihr die aktuellen News zum Snowpark Schöneben.

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